2009 Beaujolais Supérieur

Cuvée Quintessence Catherine de Vaurenard, 60 Monate im Fuder gereift

Rebsorte: 100% Gamay Super reife und sehr dichte Frucht, hauptsächlich Schwarzkirsche, langer Abgang und lebendig. Unmengen von sehr reifen und weichen Tanninen. Im März 2016 das letzte Mal direkt auf dem Weingut probiert, schmeckte er mir noch besser, als ich ihn in Erinnerung hatte.

17,80 € 17,34 €

Flaschen

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0,75l | Preis pro Liter 23,73 € | 13 %Vol | enthält Sulfite | Château de Vaurenard, 1156 Route des Bruyères, 69400 Gleize, Frankreich

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Château de Vaurenard

Beaujolais bleibt einer der am meisten unterschätzten Weine aus Frankreich. Mit leichten Aromen von Erdbeeren, Kirschen und Vanille ist er aber ein ernst zu nehmender Wein, der von vielen Winzern in letzten Jahren wieder qualitativ nach vorne gebracht wurde. In Sachen Qualität ist das Château de Vaurenard seit langem ein Vorreiter. Diese erdigen, leicht würzigen Weine vom Château de Vaurenard sind immer ein Genuss. Es gibt drei verschiedene Qualitäten nach dem Nouveau: 6 Monate im Fuder gereift 24 Monte im Fuder gereift: Cuvée Richemont 60 Monate im Fuder gereift: Cuvée Quintessence (bisher nur in 2003 und 2005 produziert - 2009 und 2011 kommen in Kürze auf den Markt). Die Weine sind bekannt für ihre Langlebigkeit. Erdig, leicht würzig ist der Stil. Immer ein wenig, manchmal auch ganz viel Kirsche im Aroma. Von der leichten Sauerkirsche, bis zur tiefschwarzen Piemont Kirsche. Je nach Jahrgang. Probieren Sie sich durch die Jahrgänge. Es lohnt sich. 2011 der fruchtige, volle Verführer, 2010 leicht und elegant, 2005 wunderbar reif. 2013 ist der satte und doch so leichte Vertreter. Meine letzte Weinprobe im März 2016 beim Château de Vaurenard war einfach wieder genial. Ich hatte schon oft die großen Fuder (diesmal waren die großen Weine aus 2014 und 2015 dran) durchprobiert und verschiedene ältere Jahrgänge aus der Flasche probiert, aber dieses Mal gab es noch eine Krone obendrauf. Ich weiß nicht einmal, was es war, aber diese Vielfalt und Konzentration der Weine ist unglaublich gewesen. Als Einstieg gab es fünf verschiedene Fuder vom 2015 Jahrgang. Jedes anders in der Stilistik, aber gleichzeitg war gut zu erkennen, welches sich für eine lange Lagerung eignet und welches in 2 Jahren abgefüllt wird. Gleich waren bei allen die vielen Gerbstoffe, die aber butterweich sind, und die enorme Fülle. Dieses ist der beachtlichen Reife des Jahrgangs geschuldet. Teils sehr würzig, teils sehr fruchintensiv, teils sehr schmeichehaft. Vom 2014 Jahrgang gab es 6 verschiedene Fuder zu probieren. Diese waren im allgemeinen leichter, frischer und auch heller in der Farbe als 2015. Auch bei diesem Jahrgang gab es sehr fruchtige, fast Nouveau ähnliche Aromatik, andere Fuder waren noch ganz verschlossen und brauchen noch viele Jahre bis zur Reife. Im Anschluß gab es verschiedene Cuvées aus 2013, 2011, 2010, 2009, 2007, 2005, 2003. Alle sehr unterschiedlich, aber alle von großer Klasse, selbst die qualitativ kleinsten Weine. Das beste waren die beiden Cuvée Quintessence 2009 und 2011. Beide sind seit der Ernte ohne Schwefel ausgekommen und präsentieren sich mit großer Konzentration, Dichte und sehr klaren Aromen. Die Säure war integriert und die Frucht sehr harmonisch. Ganz große Weine, die auch noch 5-10 Jahre liegen können. Verfügbar ist der 2009 ab Herbst 2016. Höchstnote.

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