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Bordeaux ist das größte Qualitätsweinanbaugebiet der Erde mit einer Anbaufläche von 100.000 ha. Gelegen an der gleichnamigen Stadt Bordeaux am Zusammenfluß Garonne und Dordogne im Südwesten Frankreichs. Das Bordelais, die Umgebung besagter Stadt, teilt sich in viele Weingebiete, von denen jedes einzelne Weltruhm erlangt hat.
Haut-Médoc mit Margaux, St Julien, Pauillac und St Estèphe im Norden der Stadt, Graves, Pessac-Léognan und Sauternes im Süden und Pomerol, St. Emilion, Fronsac und Entre-Deux-Mers im Osten. Seit den Römern wird in Bordeaux Weinbau betrieben. Weite Verbreitung fand der Wein, als Aquitanien 1152 englisch wurde und viele Steuerbarrieren fielen, wodurch der Wein sehr günstig nach England kam. Auch die günstige Lage an der riesigen Flussmündung Gironde war vorteilhaft für den Handel und Export im Vergleich zu vielen anderen Weinbaugebieten.
Da die Engländer den Bordeaux-Wein schätzten, hat er sich mit den Kolonien auf der ganzen Erde verbreitet und gehört sozusagen aus Tradition zu den Bekanntesten.
In Bordeaux, das vom maritimen Klima (feucht, geringe Temperaturschwankungen und milde Temperaturen) und verschiedenen Böden geprägt ist, werden ca 80% Rotweine und 20% Weißweine produziert.
Ca. 13000 Winzer stellen Rotwein aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Petit Verdot und Malbec her. Weißer Bordeaux wird aus Sauvignon Blanc, Sémillon und Muscadelle gewonnen. Die Rebsorten werden fast immer verschnitten, weil die verschiedenen Rebsorten in Bordeaux nur selten die Perfektion erreichen, um alleine einen Wein zu prägen.